Winzerverein Hagnau e.G.

Archives: Juli 2015

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Weinprinzessin beim Hagnauer Weinfest

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Unter dem Motto »Blasmusik am See« lädt die Musikkapelle Hagnau e.V. am 1. und 2. August zum Wein- und Blasmusikfest rund um den Torkel am Bodensee ein. Bei kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region, ausgesuchten Fischspezialitäten der Hagnauer Fischer und fruchtigem Hagnauer Wein bietet sich eine tolle Gelegenheit, um bei Speis‘ und Trank Freunde oder die Familie zu treffen und umrahmt von traditioneller Musik die herrliche Atmosphäre in Hagnau zu genießen. Unterstützung kommt vom ansässigen Winzerverein sowie von den befreundeten Kapellen aus der Region, die ein kurzweiliges und stimmungsvolles Rahmenprogramm zusammengestellt haben. Den Anfang macht der Musikverein Bergatreute am Festsamstag um 17 Uhr, der um 19.30 Uhr von den Reit im Winkler Musikanten abgelöst wird. Der Ausschank endet um Mitternacht.

 

Die Reit im Winkler Musikanten sorgen tags darauf ab 11.30 Uhr für einen zünftigen Auftakt, wenn sie die amtierende Bodenseeweinprinzessin, die Hagnauerin Teresa Matzat willkommen heißen. »Das Weinfest habe ich bereits als Kind gemeinsam mit meinen Großeltern sehr gerne besucht«, erinnert sich die 19-Jährige. »Ich freue mich, in diesem Jahr als Bodenseeweinprinzessin selbst einen kleinen Beitrag zum Gelingen der Feier leisten zu dürfen«. Am Nachmittag kümmern sich die Musikkapelle Aach-Linz, der Fanfarenzug Hagnau und der Musikverein Kressbronn um Stimmung. Die Musik endet an diesem Abend um 22 Uhr, der Ausschank eine Stunde später.

Goldmedaillen

Internationaler Goldregen für Hagnauer Wein

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Einen wahren Goldregen gab es vergangen Woche für Hagnauer Weine:

Beim internationalen Müller-Thurgau-Wettbewerb im italienischen Chembratal wurde der Hagnauer Burgstall Rivaner QbA. trocken mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Weine aus ganz Europa wurden für diesen Wettbewerb angestellt.

Und bei der Portugal Wine Trophy trafen sich Ende Mai Weinkenner aus aller Welt im Kulturpark »BOEIRA Portugal in a bottle« nahe der historischen Altstadt. Die Top-Jury verkostete unter Ausschluss der Öffentlichkeit an drei Tagen in Folge, edle Tropfen von internationalen Winzern und Importeuren und vergeben ihre Punkte.

Hier erhielten 3 Weine vom Winzerverein Hagnau eine der begehrten Goldmedaillen:

Hagnauer Burgstall Rivaner Qualitätswein trocken
Hagnauer Burgstall Bacchus Qualitätswein trocken
Hagnauer Burgstall Blanc de Noirs Sekt brut

Biowein aus Hagnau

Bio ist Teil einer Lebensphilosophie

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Ab sofort bereichern vier Bio-Weine unsere Angebotspalette. Weißweinfreunde können zwischen Müller-Thurgau und Grauburgunder wählen. Wer rote Tropfen bevorzugt, greift zu kräftigem Regent oder gehaltvollem Spätburgunder.

Mit unserer Sortimentserweiterung untermauern wir unseren engen Bezug zur Natur und liegen gleichzeitig absolut am Puls der Zeit. Schließlich ist der Trend zu Bio-Produkten seit Jahren ungebrochen. Mit Bio-Bodenseeweinen haben wir außerdem fast ein Alleinstellungsmerkmal. Aktuell tragen nur zwei weitere Betriebe in der Region das Öko-Siegel.

Drei Jahre Umstellungsphase

Unsere Bio-Weine werden von Thomas Pfisterer angebaut und sind auch Teil seiner persönlichen Lebensphilosphie. Drei volle Jahre Umstellungsphase vom konventionellen zum Bio-Betrieb waren notwendig, um vom Kontrollverein Ökologischer Landbau mit Sitz in Karlsruhe die Erlaubnis zur Öko-Kennzeichnung der produzierten Weine zu erhalten.

Bunte Blumenwiese

Seitdem gleicht Pfisterers Weinberg einer bunten, duftenden Blumenwiese. Ein hübsch anzusehender Mix aus verschiedenen Kleearten, Ringelblumen, Buchweizen, Bienenweiden und Kräutern schmeicheln Auge und Nase. Und bei einem schönen Gläschen merken Sie schnell, dass auch die Weine selbst jede Menge drauf haben.

Für unsere Genossenschaft ist es in jedem Fall eine Bereicherung und Ehrensache, unseren Bio-Winzer voll zu unterstützen. Denn mit dem Anbau ist es noch lange nicht getan. Auch die Weiterverarbeitung der Trauben muss besondere Kriterien erfüllen.

Für Kellermeister Jochen Sahler bedeutet dies einen erheblichen Mehraufwand, den er gerne in Kauf nimmt. Auf den Geräten und Gefäßen, die er für die Produktion von Bio-Wein verwendet, dürfen nämlich keinerlei Rückstände aus konventioneller Herstellung haften. Gelangen auch nur die winzigsten Spuren in den späteren Bio-Wein, darf dieser nicht mehr das Bio-Label tragen.